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Das S in ESG: Social Impact Investing in der Immobilienbranche

Aktualisiert: 15. Feb.

MAP Market Insight



ESG-Kriterien haben längst Einzug in die Immobilienbranche gehalten. Die Erkenntnis, dass ein Engagement in diesem Bereich viele Chancen bietet, ist mittlerweile fest etabliert. Viele Unternehmen haben Abteilungen mit Spezialisten für ESG eingerichtet. Allerdings wird das Konzept ESG immer noch hauptsächlich auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte reduziert. Während Corporate Governance schon seit einiger Zeit ein Thema ist, wird vor allem die soziale Dimension weit weniger beachtet.


Die Branche ist derzeit wirtschaftlich und operativ von der Erfüllung der aktuellen und zukünftigen CO2-Reduktionen herausgefordert. Daher könnte man in Versuchung kommen, anzunehmen, dass das Thema S von ESG aufgeschoben werden könnte. Doch dies könnte sich angesichts der steigenden Leerstandsquoten auf dem Büromarkt als falsche Entscheidung erweisen.


Wir von MAP Real Estate glauben nicht, dass allein die Verbesserung der E-Kriterien die Wettbewerbsfähigkeit einer Immobilie vollständig optimieren wird. Investoren benötigen auch die Umsetzung der S-Komponenten, um die bestmögliche Wettbewerbssituation für ein Gebäude zu erreichen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Objekt mit seinem Mobilitätskonzept und den bisherigen Qualitäten, wie z.B. der Flächeneffizienz, eine gute Basis für diese Aufwertung bietet.


Ziel der Umsetzung der S-Kriterien auf dem Büromarkt ist es, die Arbeitsplätze so attraktiv zu gestalten, dass die Mitarbeiter wieder in die Büroflächen zurückkehren. Darüber hinaus wird dies dazu beitragen, Leerstände zu reduzieren, einen schnelleren Vermietungserfolg zu erzielen, nachhaltige Mieten zu erzielen, die Gesamtkapitalrendite zu optimieren und die Assets widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen des Marktes zu machen.


In unserem Market Insight verdeutlichen wir diese Überlegungen, indem wir einen näheren Blick auf die S-Komponente von ESG werfen. Wir führen ein, was darunter zu verstehen ist und berichten über aktuelle Forschungsergebnisse zur Relevanz des S auf dem deutschen Immobilienmarkt. Schließlich zeigen wir die Schwierigkeiten bei der Messung der sozialen Auswirkungen einer Immobilie auf und klären, ob Green Building Standards einen Ausweg bieten.


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Laden Sie unseren Market Insight herunter:




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